Das Alte Land ist das größte geschlossene
Obstanbaugebiet Nordeuropas (170 qkm)
und erstreckt sich von den Hamburger Stadtteilen Francop und Neuenfelde bis weitin den Landkreis Stade hinein.
Das Alte Land ist aufgeteilt in "Meilen", wie die Gebiete genannt
werden.
Sie wurden nach und nach durch Deichbau dem Wasser der Elbe abgerungen und
dieser Kampf
besteht auch nach wie vor, denn bei jeder Sturmflut kann für die Landschaft
hinter den Deichen
Gefahr entstehen. Allerdings sind nach den schweren Sturmfluten in den Jahren
1962 und 1976 die Deiche und Schutzvorrichtungen erhöht und verstärkt worden.
Die "erste Meile" reicht von
Stade bis zur Lühe (einem Nebenfluß der Elbe) und wurde, wie schon
die Bezeichnung sagt, als erstes Gebiet seit dem 11. Jahrhundert eingedeicht.
Die "zweite Meile" umschließt das Gebiet zwischen der Lühe und der
Este und die "dritte Meile", die erst ungefähr im 15. Jahrhundert eingedeicht
wurde,
erstreckt sich von der Este bis auf das Hamburger Stadtgebiet.
Die östliche Grenze bildet die Süderelbe mit dem Ortsteil Finkenwerder.
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